Ein Distributor mit klaren Regeln, wobei die Zulassung bei einer neutralen Stelle oder bei Ihrer eigenen Struktur liegt, nicht beim Distributor selbst.
Brasilien ist nichts für AnfängerDarum sollten Sie nicht allein einsteigen
Beauty-Marken zwischen Europa und Brasilien: Prüfungen vor dem Vertrag, ein Spezialist pro Fach, ein Ansprechpartner.
Kosmetik nach Brasilien zu exportieren heißt nicht, einen Importeur zu finden und ab Werk zu liefern
Brasilien ist einer der großen Beauty-Märkte der Welt, aber er lässt sich nicht von der Laderampe aus erobern. Wer mit einem Auftrag und einer Palette einsteigt, stellt oft zu spät fest, dass er die Kontrolle über die eigene Marke abgegeben hat.
Vertrauen Sie uns den gesamten Weg an: ein Ansprechpartner, für jeden Schritt ein Spezialist.
Der häufigste Fehler
Ex Works (ab Werk) ist die Lieferklausel, bei der der Verkäufer die Ware im eigenen Haus übergibt. Ab da sind Transport, Zoll, Steuern und Vertrieb Sache des Käufers. Das wirkt bequem: kein Risiko, keine Komplikationen. In Brasilien ist es bei Kosmetik häufig der Anfang der Probleme.
Das Produkt gelangt nicht ins Land, solange es nicht bei der ANVISA, der nationalen Gesundheitsbehörde, zugelassen ist, und Inhaber dieser Zulassung kann nur ein autorisiertes brasilianisches Unternehmen sein. Wer die Zulassung hält, hält den Markt. Die Marke muss geschützt werden, bevor man auf Partner zugeht, nicht danach. Und bei einer Lieferung ab Werk bestimmen nicht Sie den Regalpreis.
Alles, was zu bedenken istDie Wege, die es tatsächlich gibt
Der Eintritt nach Brasilien hat nicht nur eine Form. Unternehmen der Branche gehen unterschiedliche Wege:
Eine eigene Gesellschaft in Brasilien, die importiert und die Zulassung direkt verwaltet.
Lokale Produktion in Lizenz oder bei einem brasilianischen Lohnhersteller, indem Formel und Methode übertragen werden statt fertiger Ware.
Übernahme oder Beteiligung an einem lokalen Unternehmen, wie es Alfaparf Milano mit dem Kauf des brasilianischen Lohnherstellers Coferly getan hat.
Die Methode kommt über die Fabrik nach Brasilien, nicht über den Zoll. Welcher Weg der richtige ist, hängt vom Produkt, den Mengen, dem Vertriebskanal und dem Zeithorizont des Unternehmens ab.
Eine Task Force für Beauty in Brasilien
Brazil Beauty Desk ist eine Task Force, die den Markt untersucht und Unternehmen beim Eintritt begleitet. Sie vereint unabhängige Fachleute, die den brasilianischen Kosmetikmarkt von innen kennen: Regulatory Affairs, gewerblicher Rechtsschutz, Zoll, Steuern, Toxikologie. Jeder deckt nur sein Spezialgebiet ab; die Koordination hält das Projekt zusammen.

Was kostet eine falsche Entscheidung?
Überlegen Sie, was es kostet, mit eilig getroffenen und schlecht informierten Entscheidungen nach Brasilien zu gehen: ein Produkt, das feststeckt, weil die Zulassung nicht korrekt war; eine Marke, die jemand anders eingetragen hat; ein Distributor, von dem man sich nicht mehr trennen kann; ein Lager im falschen Bundesstaat; ein Regalpreis, der am Markt vorbeigeht. Verlorene Monate, doppelt ausgegebenes Geld, Chancen, die nicht wiederkommen.
Und nicht jede Erfolgsgeschichte war wirtschaftlich. Hinter manchem Markteintritt, der von außen gelungen aussieht, stehen verlorene Zeit, neu eingereichte Unterlagen und Kosten, von denen niemand erzählt.
Unsere Arbeit kostet weit weniger als diese Fehler. Wir möchten, dass Sie von Anfang an mit der richtigen Architektur nach Brasilien gehen, um sofort zu verkaufen, ohne Stillstände und Neuanläufe, die Zeit und Geld kosten.
Hinzu kommt: Ein gut aufgesetztes Markteintrittsprojekt lässt sich häufig fördern. In Deutschland und anderen europäischen Ländern gibt es öffentliche Förderinstrumente für die Internationalisierung: zinsgünstige Finanzierungen und Zuschüsse, die Marktstudien, Fachberatung und Anlaufkosten im Ausland ganz oder teilweise abdecken können.
Eine Studie lässt sich finanzieren. Ein Fehler nie.
Wo man anfängt
Bevor Sie auch nur einen Flakon verschicken, sollten Sie wissen, wer die Zulassung halten wird, wem die Marke gehört, wo der Eintritt sinnvoll ist und was das Produkt im Regal wirklich kosten wird.
